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In diesem Artikel erfährst du:

  • Warum du derzeit über neue Euroscheine abstimmen kannst
  • Warum die Euroscheine ein neues Design bekommen
  • Ob die neuen Scheine auch etwas Neues können
  • Wie du über die neuen Euroscheine abstimmen kannst

Derzeit können die Menschen im Euro-Währungsgebiet über etwas entscheiden, was uns alle betrifft: Der Euro bekommt ein neues Design. Dazu hat die Europäische Zentralbank (EZB) hat zehn Entwürfe für die nächste Generation der Euro-Banknoten vorgestellt. Per Online-Abstimmung können die zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer nun entscheiden, wie sie aussehen sollen.

Seit mehr als 20 Jahren sind die Euroscheine Teil unseres Alltags. Egal ob beim Bezahlen in der Apotheke, auf dem Wochenmarkt oder an der Supermarktkasse: Die Scheine gehören ganz selbstverständlich zum täglichen Leben. Seit der Einführung zieren verschiedene Bauwerke unsere Euroscheine. Wo genau diese Bauwerke stehen, das erfährst du hier.

Nun arbeitet die EZB an einer komplett neuen Serie und hat dafür nach einem Designwettbewerb zehn Vorschläge ausgewählt. Seit dem 23. Juli läuft eine Online-Abstimmung, bei der jeder für seinen Favoriten abstimmen kann. Die Abstimmung endet am 21. September 2026.

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Warum bekommen die Euro-Scheine überhaupt ein neues Design?

Der Grund für komplett neue Scheine ist dabei mehr als nur Optik. Banknoten werden regelmäßig überarbeitet und verändert, damit sie vor Fälschungen geschützt sind. Die erste Euro-Serie wurde bereits 2002 eingeführt, die zweite Serie ist seit 2013 im Umlauf. Neue Banknoten bieten die Möglichkeit, moderne Sicherheitsmerkmale wie Wasserzeichen einzusetzen und somit Fälschern einen Schritt vorauszubleiben.

Gleichzeitig sollen die neuen Scheine besser zu Europa und seinen Menschen passen. Die EZB möchte die Banknoten außerdem leichter zugänglich und inklusiver gestalten, etwa für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen. Auch die Umwelt spielt eine Rolle: Haltbarkeit, Materialien und Herstellungsprozesse sollen nachhaltiger werden.

Zehn Entwürfe, zwei Themen

Bei der Gestaltung standen zwei große Themen im Mittelpunkt: „Europäische Kultur“ sowie „Flüsse und Vögel“.

Fünf der zehn Entwürfe beschäftigen sich mit der europäischen Kultur. Im Mittelpunkt stehen dabei gemeinsame Kulturräume und Persönlichkeiten, die Europa geprägt haben. Die Entwürfe reichen von klassischen Porträts bis hin zu sehr modernen Interpretationen von Kultur, Begegnung und Vielfalt.

Die anderen fünf Designs setzen auf Europas Natur. Vögel, Flüsse und ihre Lebensräume sollen für Vielfalt, Bewegung, Freiheit und den Zusammenhalt Europas stehen. Auf einigen Entwürfen werden die natürlichen Motive mit europäischen Landschaften oder Institutionen verbunden.

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Was können die neuen Geldscheine besser?

Auch wenn es zunächst nach einer reinen Designfrage aussieht, steckt technisch einiges dahinter. Die neue Generation soll modernere und verbesserte Sicherheitsmerkmale bekommen. Dadurch sollen Fälschungen schwieriger werden und die Echtheit eines Scheins einfacher überprüft werden können.

Auch die Barrierefreiheit wird stärker berücksichtigt. Die neuen Banknoten sollen leichter erkennbar und handhabbar sein, damit Bargeld für möglichst viele Menschen zugänglich bleibt. Hinzu kommt das Thema Nachhaltigkeit. Die EZB prüft unter anderem, wie die Haltbarkeit der Scheine verbessert und umweltfreundlichere Materialien und Produktionsverfahren eingesetzt werden können.

Bei den Stückelungen soll sich dagegen wenig ändern. Geplant bleiben die bekannten Werte von 5, 10, 20, 50, 100 und 200 Euro. Auch Größen und Hauptfarben sollen wahrscheinlich ähnlich bleiben. Das erleichtert die Umstellung und verhindert, dass beispielsweise Geldautomaten oder andere Geräte komplett angepasst werden müssen.

Jetzt ist deine Meinung gefragt

Noch steht also nicht fest, wie unsere Euro-Scheine künftig aussehen werden. Die EZB hat zehn Entwürfe ausgewählt, die nun der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

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Wer mitentscheiden möchte, kann bis zum 21. September 2026 an der Online-Umfrage teilnehmen. Die Ergebnisse fließen gemeinsam mit einer repräsentativen Befragung und weiteren fachlichen Bewertungen in die Entscheidung des EZB-Rats ein. Dieser soll voraussichtlich gegen Ende des Jahres über das endgültige Design entscheiden.

Eines steht allerdings schon fest: Die neuen Scheine werden nicht von heute auf morgen im Portemonnaie landen. Nach der Entscheidung müssen die ausgewählten Entwürfe weiterentwickelt, getestet und produziert werden. Erst einige Jahre später sollen die neuen Banknoten in Umlauf kommen. Die bisherigen Euro-Scheine behalten dabei selbstverständlich ihren Wert und bleiben neben der neuen Serie gültig.

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