
Mehr Förderung für barrierearmes Wohnen: Anträge wieder möglich
Gute Nachrichten für Eigentümer und Mieter in Mecklenburg-Vorpommern: Das Landesförderinstitut (LFI) nimmt ab sofort wieder Anträge für den barrierearmen Umbau von Wohnungen an. Damit wird ein Programm fortgeführt, das in den vergangenen Jahren stark nachgefragt war.
Unterstützung für mehr Barrierefreiheit im Alltag
Für das „Landesprogramm zur Reduzierung von Barrieren im Wohnungsbestand“ stehen im Jahr 2026 insgesamt zwei Millionen Euro zur Verfügung. Gefördert werden Maßnahmen, die das Wohnen im Alltag erleichtern, insbesondere für ältere Menschen oder Personen mit eingeschränkter Mobilität.
Die Förderung richtet sich sowohl an Eigentümer von selbst genutztem Wohnraum als auch an Mieter, sofern der Vermieter den Maßnahmen zustimmt. Ziel ist es, bestehende Wohnungen so anzupassen, dass sie langfristig besser nutzbar bleiben.
Welche Maßnahmen werden unterstützt?
Unterstützt werden verschiedene Umbauten, die Barrieren reduzieren oder ganz beseitigen. Dazu zählen unter anderem der Einbau von Treppenliften, breitere Türen oder schwellenlose Übergänge innerhalb der Wohnung.
Auch größere Bewegungsflächen, rutschhemmende Bodenbeläge oder der Umbau von Badezimmern zu barrierearmen Lösungen können gefördert werden. Die Maßnahmen sollen dazu beitragen, den Alltag sicherer und komfortabler zu gestalten.
Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses. Bis zu 30 Prozent der förderfähigen Kosten können übernommen werden, maximal jedoch 4.500 Euro pro Wohnung. Damit sollen finanzielle Hürden für notwendige Umbauten gesenkt werden.
Hohe Nachfrage in den vergangenen Jahren
Das Programm ist bereits seit mehreren Jahren etabliert und stößt auf großes Interesse. Seit 2018 wurden Fördermittel in Höhe von rund 18,6 Millionen Euro bewilligt.
Auch für 2026 rechnet das Land mit einer hohen Nachfrage. Hintergrund ist der steigende Bedarf an barrierearmen Wohnlösungen, insbesondere mit Blick auf eine älter werdende Gesellschaft.
Barrierearmes Wohnen wird zunehmend zu einem wichtigen Thema. Wer frühzeitig umbaut, kann seine Wohnsituation langfristig sichern und unabhängiger bleiben.
Mit der Neuauflage des Förderprogramms erhalten viele Haushalte nun wieder die Möglichkeit, notwendige Anpassungen finanziell zu unterstützen und den eigenen Wohnraum an veränderte Lebenssituationen anzupassen.
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