
GUT SICHTBAR Konferenz 2026: Warum Vorpommern kein Standortnachteil sein muss
Dich erwartet in diesem Artikel:
- Vorpommern als Vorteil: Wie regionale Herkunft selbstbewusst präsentiert wird.
- Geschichten, die bleiben: Mit Bildern, Storytelling und Social Media sichtbar werden.
- Praktisch anwenden: In Workshops wurden neue Ideen für die eigene Marke direkt ausprobiert.
Vorpommern ist bekannt und beliebt zum Leben und Urlaub machen. Tag für Tag prägen jedoch auch zahlreiche regionale Produzenten und lokale Labels mit ihren ganz eigenen Geschichten unsere beiden Landkreise. Wie werden diese Geschichten sichtbar und wie kann die Herkunft aus Vorpommern dabei sogar zum Wettbewerbsvorteil werden?
Mit dieser Frage beschäftigte sich die GUT SICHTBAR Konferenz am 14. Oktober 2026 in der Sparkasse Vorpommern in Greifswald. Veranstaltet wurde diese von „Gutes aus Vorpommern“, dem größten regionalen Netzwerk mit mehr als 500 lokalen Labels. Gutes aus Vorpommern ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Sparkasse Vorpommern und setzt sich für dafür ein, regionale Unternehmen, Produkte und Ideen sichtbarer zu machen.
Mehr lesen: Sparkasse: neuer SB-Pavillon in Garz in Betrieb
Gute Geschichten bleiben im Kopf
„Du musst dich nicht hinter großen Marken verstecken. Deine Produkte, Dein Gesicht und Deine Herkunft aus Vorpommern kann Dir niemand nachmachen“: Diese Botschaft sollte die Konferenz am 14. Oktober 2026 aussenden. Egal ob kleines Familienunternehmen, Manufaktur oder Hotelbetrieb: Die eigenen Besonderheiten sichtbar machen kann Menschen erreichen und langfristig eine starke Marke aufbauen. Neben guten Produkten kommt es dabei auch auf Sichtbarkeit und eigenes Auftreten an.
Genau hier setzte die GUT SICHTBAR Konferenz an. Sie zeigte anhand verschiedener Beispiele, wie man mit Bildern und Geschichten mehr Wirkung bei Menschen erzielt und die vermeintliche „Provinz“ als besonderen Standort versteht.
Mehr lesen: Sparkasse und OZ suchen den Vereinsheld 2026
Die Geschichte in überzeugende Bilder verwandeln
Los ging es am Vormittag mit mehreren Impulsen aus der Praxis. Hier standen Themen, unter anderem Storytelling, Bildsprache und Social Media im Mittelpunkt. Als besonderes Highlight war Dr. Micha Pawlitzki als Keynote-Speaker vor Ort. Als einer der erfolgreichsten Fotografen Europas eröffnete er den Teilnehmenden einen neuen Blick auf ihr Unternehmen. Auch das #teamvorpommern war an diesem Tag vertreten: Tom Rafoth, Social Media Manager der Sparkasse Vorpommern, gab einen Einblick in die Welt von TikTok, Instagram und Co. und unterstrich mit seinem Vortrag die Wichtigkeit der eigenen Geschichte und ihrer Präsenz im Netz.
Am Nachmittag wurde es praktisch: Die Teilnehmenden konnten zwischen drei Workshops zu Instagram Reels und Stories, Produktfotografie oder einem Fotowalk in der Umgebung wählen. So ging es nicht nur darum, über gute Kommunikation zu sprechen, sondern selbst auszuprobieren, wie Unternehmen ihre Produkte und Geschichten wirkungsvoll in Szene setzen können.
Regionalität als Stärke
Gerade für Unternehmen in Vorpommern bietet die eigene Herkunft dabei viele Anknüpfungspunkte: Landschaft, Menschen und regionale Netzwerke können Teil einer authentischen Markenidentität werden. Die GUT SICHTBAR-Konferenz wollte deshalb zeigen: was auf den ersten Blick nach Standortnachteil aussieht, kann durchaus zur Stärke werden.
Auch interessant: Manchmal sagen drei Zahlen mehr als viele Worte
Kommentare
Keine Kommentare